{"id":85,"date":"2025-05-16T11:43:07","date_gmt":"2025-05-16T09:43:07","guid":{"rendered":"https:\/\/news.juvenics.de\/?p=85"},"modified":"2025-08-15T17:17:09","modified_gmt":"2025-08-15T15:17:09","slug":"die-siebenjahresperioden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/news.juvenics.de\/?p=85","title":{"rendered":"Die Siebenjahresperioden"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Einer der grundlegenden Rhythmen, denen das Leben auf der Erde unterliegt, ist die Siebenjahresperiode. Sie beeinflusst das Leben des Menschen in vielf\u00e4ltiger Weise, unter anderem durch \u00fcberraschende Neuerungen in der pers\u00f6nlichen Entwicklung. Das Pr\u00e4gende der jeweils sieben Entwicklungsjahre zu verstehen, birgt die Chance, sein eigenes Leben so zu gestalten, dass es im gesunden Einklang mit den kossmischen Kr\u00e4ften steht \u2013 aber im Rahmen der M\u00f6glichkeiten, die uns die Entwicklungsgesetze einr\u00e4umen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Unter allen bekannten Rhythmen ist der menschlichste der Siebenjahr-Rhythmus. Es existieren bekannterma\u00dfen sieben f\u00fchrende Erzengel. Sterne durchlaufen sieben Formzust\u00e4nde. Und alle sieben Jahre erneuern sich die Zellen wesentlicher Organe im menschlichen K\u00f6rper. Sieben Jahre h\u00e4lt sich der Planet Uranus in einem Tierkreiszeichen auf. Die sieben Tage ergeben die babylonische Woche (1850 vor Chr.) Sieben Planeten sind mit blo\u00dfem Auge von der Erde aus sichtbar, n\u00e4mlich Sonne, Mond, Mars, Merkur, Jupiter, Venus, Saturn, wobei die Bezeichnung &#8222;Planet&#8220; f\u00fcr die Sonne nur in der Astrologie \u00fcblich ist. Diese Planeten wurden einst selbst als G\u00f6tter angesehen. Die babylonische Zuordnung von dem jeweiligen Gott und Wochentag deckt sich weitgehend mit den r\u00f6mischen G\u00f6tternamen und Wochentagen. Die deutschen Wochentage gehen auf die G\u00f6tternamen der Germanen zur\u00fcck. Ausnahmen sind der Mittwoch und der Samstag. Im Zuge der Christianisierung wurde versucht, diese Praxis zur\u00fcckzudr\u00e4ngen. Eine Namens\u00e4nderung gelang jedoch nur f\u00fcr den Mittwoch und Samstag. Die Siebenjahr-Einteilung geht zur\u00fcck auf die altgriechische Kultur und war auch im Mittelalter eine g\u00e4ngige Praxis.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Siebejahr-INtervalle unterteilen die ersten 21 Jahre des Menschen drei Abschnitte. Die infantia stellt die erste Phase dar, die fr\u00fche Kindheit, sie reicht von der Geburt bis zum Alter von sieben Jahren. Auf sie folgt die Knaben- beziehungsweise M\u00e4dchenzeit, die pueritia, die bei Jungen mit vierzehn Jahren, bei M\u00e4dchen hingegen bereits mit zw\u00f6lf Jahren endet. Als letzte Phase gilt heute wie schon im Mittelalter die adolescentia, die Jugendzeit, die sich bis zum Erwachsenenalter erstreckt.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Aufteilung des Menschenlebens in Siebenjahresschritten steht auch mit der P\u00e4dagogik in Verbindung. So ist etwa der Zahnwechsel untr\u00fcglich mit der Zeit um den siebten Geburtstag verbunden und das 14. Lebensjahr markiert f\u00fcr gew\u00f6hnlich den Eintritt der Geschlechtsreife. Im 21. Lebensjahr tritt das Ich aus seiner H\u00fclle hervor. Es ist der Moment im Leben, der anzeigt, dass unser Ich geboren ist und die sch\u00fctzende Verh\u00fcllung verl\u00e4sst. Von diesem Moment an stehen wir im Kreuzfeuer des Lebens. Dennoch h\u00e4lt sich das Ich bis zum 28. Lebensjahr weiterhin im Hintergrund. Auf dem Weg dorthin werden wir zu einsichtigen Empfindungsmenschen. Ab dem 28. Lebensjahr beginnen wir, unsere F\u00e4higkeiten, \u00dcberzeugungen, Gedanken und Urteile auf die Welt anzuwenden.  Der Vorteil dieser Vorgehensweise besteht darin, die Entwicklung des Ichs nachzuvollziehen. Im Siebener-Rhythmus bleiben die einzelnen Zwischenschritte \u00fcberschaubar. So wird deutlich, dass ein Mensch zu keinem Zeitpunkt \u201efertig\u201c ist. Eine Z\u00e4sur bildet die Zeit um das 42. Lebensjahr, wenn ein jeder auf seine Weise sein Selbstbild einer Revision unterzieht.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">63 Jahre vollenden vorl\u00e4ufig das Leben<\/h4>\n\n\n\n<p>Im Verlauf der nachfolgenden Jahre reifen Wahrnehmung und Vorstellung heran, formen sich Vergessen und Erinnerung zu Unterst\u00fctzern des Ich, dessen &#8222;leibliche&#8220; Vollendung im Geistigen bis zum Ende des 9. Jahrsiebts zu erwarten ist. Das 63. Lebensjahr bildet eine Art von Vollendung des Lebens. Dieser Zustand l\u00e4sst uns erinnernd empfinden, wo wir mit uns und der Welt stehen, und welches dringliche Thema selbst dann noch vor uns liegt. Im Jahrsiebt zwischen 56 \u2013 63 Jahren l\u00f6st man sich aus alten Gewohnheiten oder stellt sie zumindest auf den Pr\u00fcfstand. Man blickt auf 3 Jahrsiebte leiblichen Fortgangs und 3 Jahrsiebte seelischen Fortschritts zur\u00fcck und steht am Ende der drei geistigen Jahrsiebte. Mit 63 l\u00e4sst sich das Leben w\u00fcrdig zu einem vorl\u00e4ufigen Abschluss zu bringen. Wer zu noch mehr Lebenszeit gelangt, dem sei die Reinigung seiner Gedanken, seiner Seele und seines Handelns angeraten. In der Erinnerung leben die Jahre der Kindheit und Jugend weiter, zugleich verkehrt sich die Erinnerung mehr und mehr in eine Erwartungshaltung. An der Seite derer, die mit einem selbst alt geworden sind und in Gedanken an jene, die schon die Schwelle \u00fcberschritten haben, gehen wir in die Tage und N\u00e4chte, um im Rhythmus von Erde und Sonne der Verstorbenen zu gedenken.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Wozu ein biografisches Expos\u00e9 f\u00fcr ein Jahrsiebt?<\/h4>\n\n\n\n<p>In jedem Lebensjahrsiebt ist ein bestimmter Entwicklungsschritt n\u00f6tig, den wir gehen sollten, um unsere Pers\u00f6nlichkeit zu formen. Man kann es auch so sagen: es bleiben uns in jedem Jahrsiebt sieben Jahre Zeit, um das Ziel des jeweiligen Zeitabschnitts zu erreichen. Auf der Juvenics-Plattform werden die Abschnitte von sieben Jahren mit dem Gedanken &#8222;Zeit, die uns zum werden bleibt&#8220; angek\u00fcndigt. Das Ziel besteht darin, den jeweils sieben Jahre g\u00fcltigen Zukunftskeim in sich zu finden. Das Expos\u00e9 von Juvenics versetzt den Leser in die Lage, das Zuk\u00fcnftige richtig einzusch\u00e4tzen. Was passiert mit uns in den vor uns liegenden Jahren? Was erwartet uns innerlich und auf was gehen wir im \u00c4u\u00dferen zu? Auf welche Punkte ist zu achten? Was uns hilft, ist stets, das Dauerhafte und Bleibende zu unterscheiden von dem, was nur vor\u00fcbergehend in dieser oder jener Phase eine Rolle spielt. Denn um das Verg\u00e4ngliche brauchen wir uns letztlich nicht zu k\u00fcmmern. Es kommt von selbst an ein Ende. Deshalb sollten wir uns nicht daran klammern. Im Gegenteil: wir sollten das Verg\u00e4ngliche abstreifen und es uns nicht zum Vorbild nehmen.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Aus der Mitte heraus leben<\/h4>\n\n\n\n<p>Die Siebenjahresperioden begleiten uns durchs ganze Leben. Einer Periode folgt die n\u00e4chste. Sich auf das Zuk\u00fcnftige einzustellen, bedeutet, sich auf die kleinen und gro\u00dfen Entwicklungsschritte des Lebens vorzubereiten: da ist das leibliche Zeitgeschehen vom 1. bis 21. Lebensjahr, in dem wir uns im Leiblichen selbst, aber auch im Bereich der Lebenskr\u00e4fte und auf dem Gebiet der Seelenkr\u00e4fte darum bem\u00fchen, auf der Erde richtig anzukommen. Bei jedem der nachfolgenden Jahrsiebte, insbesondere in den drei seelischen Jahrsiebten vom 21. bis zum 42. Lebensjahr, blicken wir zur\u00fcck und nach vorne. Wir holen uns Unterst\u00fctzung aus der eigenen Kindheit, der Knaben- und M\u00e4dchenzeit und der Jugend. Unter anderem erinnern wir uns dessen, was uns in diesen Jahren gepr\u00e4gt hat. Daneben vollziehen wir den Schritt der Abtrennung, indem wir uns aus der Jugend verabschieden. Wir lassen hinter uns zur\u00fcck, was uns gepr\u00e4gt hat. Vom 21. bis zum 42. Lebensjahr sind wir ferner auf der Suche nach unserer Mitte. Die Mitte zwischen unserem Handeln und unserem Denken ist das F\u00fchlen. Hier braucht es einen Ausgleich zwischen den manchmal zu starken und manchmal zu schwachen Erregungszust\u00e4nden, um im Leben zurecht zu kommen. Aus der Mitte heraus zu leben, ist das eigentliche Gl\u00fcck des Lebens. Dazu haben wir eine Seele. Sie hilft, sich mit den Dingen in der Welt zu verbinden. Wir sind einst geboren worden, um uns in dieser physischen Welt zu verk\u00f6rbern, aber auch mit dem Ziel, sie eines Tages wieder zu verlassen. Das in sich zu sp\u00fcren, macht uns als Menschen wahrhaftig. Dasselbe gilt f\u00fcr die Verbindung zu Menschen und den vielen Ereignissen, die uns begegnen. Wir lernen Menschen kennen, um sie ein St\u00fcck des Weges zu begleiten, sie zu lieben und zu verstehen. Wir ergreifen einen Beruf, um den klaren Verstand zu nutzen. All das soll uns in die Mitte unserer Pers\u00f6nlichkeit f\u00fchren. In der Wertsch\u00e4tzung des eigenen Daseins als Mensch liegt die Chance zu unserem beruflichen Aufstieg und pers\u00f6nlichen Gl\u00fcck in der Partnerschaft und in der Familie. Das Zentrum daf\u00fcr liegt zwischen dem 28. bis 35. Lebensjahr. Das nachfolgende Jahrsiebt haben wir zur Verf\u00fcgung, um uns ein klares Bewusstsein zu schaffen. Gemeint ist damit das Bewusstsein \u00fcber all die Dinge, die wir bis dahin erlebt und erlitten haben, \u00fcber die wir uns gefreut haben und die wir erreicht haben. Am Ende dieser Phase ist es an der Zeit, sich \u00fcber etwas klar zu werden, das wir aus Zeitmangel und anderen Gr\u00fcnden heraus wom\u00f6glich vernachl\u00e4ssigt haben: unser Ich. Deshalb sollten wir uns sp\u00e4testens ab dem 49. Lebensjahr unserem neuen Selbstbild widmen. Dem Bild, das wir von uns im Geistigen selbst haben. All das und viele Themen mehr sind Gegenstand der Juvenics-Expos\u00e9s zu den verschiedenen Jahrsiebten.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Ein Blick in die fortgeschrittene Phase <\/h4>\n\n\n\n<p>Was sich jeweils in einem Jahrsiebt entfaltet, kann daran festgemacht werden, was uns vor\u00fcbergehend besonders interessiert. Es kann ferner daran festgemacht werden, was sich in uns verfestigt. Etwa die innere Haltung, die wir der Welt gegen\u00fcber einnehmen. Diese Haltung ist in der geistigen Jahrsiebt-Triade zwischen dem 42. und 63. Lebensjahr die folgende: Wir gehen jetzt den Schritt von der seelischen zur geistigen Auffassung. Wir ziehen uns aus dem Seelischen zur\u00fcck und wenden uns den h\u00f6heren Ideen, den unterschiedlichen Begrifflichkeiten und spirituellen Fragen zu. Weitere Ver\u00e4nderungen erwarten uns, wenn wir in die Jahrsiebte \u00fcber die bisher genannten hinausblicken. Ein Mensch in dieser fortgeschrittenen Phase zieht sich in gewisserweise Weise ein st\u00fcckweit aus der Umwelt zur\u00fcck, weil er F\u00e4higkeiten erworben und Ressourcen gesammelt hat, die ihm diesen R\u00fcckzug gestatten. Die andere M\u00f6glichkeit ist es, die Verbindung zur Welt nach und nach zu verlieren. Dann vermisst man es, von den anderen gebraucht zu werden und wendet sich st\u00e4rker der Welt in seinem Inneren zu. Ein junger Mensch verf\u00e4hrt genau umgekehrt. Einem jungen Menschen wird es immer zuerst darum gehen, sich im Freien zu bewegen, seine nach au\u00dfen gerichteten F\u00e4higkeiten zu erproben und sich mit der Welt zu verbinden, seine Aufgabe zu suchen, Verantwortung auf sich zu nehmen und Abenteuer zu erleben. Er wird die Bilder, die sich ihm bieten, in sich aufnehmen und sich darin verlieren. Der \u00e4ltere Mensch hat nicht mehr damit zu tun, solche \u201eUmwege\u201c zu gehen, wie sie f\u00fcr die J\u00fcngeren notwendig und gut sind. Was uns im Alter stark und gesund sein l\u00e4sst, ist der Wille, das Wesentliche an sich selbst zu erfassen. Wer das Wesentliche und Zentrale des Menschen an sich erkennt, hat die Zukunft f\u00fcr sich gewonnen und kann positiv von ihr reden.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-buttons is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-button\"><a class=\"wp-block-button__link wp-element-button\" href=\"https:\/\/juvenics.de\/?page_id=422\">Zur\u00fcck<\/a><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Einer der grundlegenden Rhythmen, denen das Leben auf der Erde unterliegt, ist die Siebenjahresperiode. Sie beeinflusst das Leben des Menschen in vielf\u00e4ltiger Weise, unter anderem durch \u00fcberraschende Neuerungen in der pers\u00f6nlichen Entwicklung. 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