{"id":73,"date":"2025-05-05T17:39:29","date_gmt":"2025-05-05T15:39:29","guid":{"rendered":"https:\/\/news.juvenics.de\/?p=73"},"modified":"2025-06-10T16:25:03","modified_gmt":"2025-06-10T14:25:03","slug":"bleiben-wir-ewig-saeugling","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/news.juvenics.de\/?p=73","title":{"rendered":"Bleiben wir ewig S\u00e4ugling?"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Um jung zu bleiben, d\u00fcrfen wir in einem gewissen Sinne niemals aufh\u00f6ren, ein S\u00e4ugling zu sein.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wenn wir erwachsen sind, braucht es f\u00fcr das Jungbleiben einige Eigenschaften vom Anfang unseres Lebens. Um jung zu bleiben, sollten wir mit unserem Selbstgef\u00fchl deshalb einen Moment lang an diesen Anfang zur\u00fcckgehen. &nbsp;Idealerweise beobachten wir an den eigenen Kindern, was Kindheit in einem noch fr\u00fchen Stadium ist. In dieser fr\u00fchen Kindheit befindet sich der S\u00e4ugling, der das Ideal einer Ganzheit verk\u00f6rpert. In dieser Ganzheit finden Vertrauen, Schutz und W\u00e4rme zueinander. In seinem grenzenlosen Vertrauen der Welt gegen\u00fcber \u00e4hnelt das Baby einem gro\u00dfen Sinnesorgan. Gleichzeitig ist das Baby umfassend schutzbed\u00fcrftig und auf Hilfe angewiesen. Und wie ein diese beiden Zust\u00e4nde durchdringender Strom an W\u00e4rme empf\u00e4ngt das Baby f\u00fcrsorgliche Zuwendung durch die Mutter, die \u00fcbrigen Erwachsenen und die \u00e4lteren Kinder. Diese extreme Symbiose ist eine Erscheinung des Jungseins.<\/p>\n\n\n\n<p>Die R\u00fcckbesinnung auf die Kindheit hilft uns im Erwachsenenalter, eine Vorstellung davon zu bilden, was es hei\u00dft, jung zu sein. Voraussetzung daf\u00fcr ist lediglich die F\u00e4higkeit, das urspr\u00fcngliche Jungsein auf das Erwachsenenalter zu \u00fcbertragen. Auf dem Weg einer inneren Metamorphose verwandeln wir dabei das Vertrauen in die wahrgenommene Welt in das Vertrauen, das wir uns selbst entgegenbringen. Gemeint ist damit die Selbstwahrnehmung unter den beiden Aspekten Trauen und Treue sich selbst gegen\u00fcber. In einem weiteren Schritt der Verwandlung formen wir die Schutzbed\u00fcrftigkeit des Babys um in eine maximale Schutzhaltung uns selbst und anderen gegen\u00fcber. Und an die Stelle des w\u00e4rmenden Stroms der Zuwendung zwischen Erwachsenem und Kind setzen wir die t\u00e4tige F\u00fcrsorge unserem eigenen Ich gegen\u00fcber und dementsprechend die F\u00fcrsorge den Ich-Verk\u00f6rperungen von anderen gegen\u00fcber. Die Wirkung des Jungseins l\u00e4sst sich dadurch herstellen, dass wir die genannten Schritte der Verwandlung zu einer Einheit verbinden.<\/p>\n\n\n\n<p>Gleichzeitig sich selbst vertrauen, sich bewahren und W\u00e4rme verschenkend eine nach allen Seiten wahrnehmende Einheit zu bilden, zeigt in vollkommener Weise den Zustand an, der einem extremen Jungsein entspricht. \u00dcbungshalber sollten wir uns zeitweise in einen solchen Zustand begeben. Er entspricht dem Ideal, mit sich selbst und mit der Welt im Reinen zu sein. In einem gewissen Sinn verhalten wir uns dabei wie ein S\u00e4ugling, der in idealer Weise auf extreme Weise jung ist.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Um jung zu bleiben, d\u00fcrfen wir in einem gewissen Sinne niemals aufh\u00f6ren, ein S\u00e4ugling zu sein.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wenn wir erwachsen sind, braucht es f\u00fcr das Jungbleiben einige Eigenschaften vom Anfang unseres Lebens. Um jung zu bleiben, sollten wir mit unserem Selbstgef\u00fchl deshalb einen Moment lang an diesen Anfang zur\u00fcckgehen. &nbsp;Idealerweise beobachten wir an den eigenen Kindern, was Kindheit in einem noch fr\u00fchen Stadium ist. In dieser fr\u00fchen Kindheit befindet sich der S\u00e4ugling, der das Ideal einer Ganzheit verk\u00f6rpert. In dieser Ganzheit finden Vertrauen, Schutz und W\u00e4rme zueinander. In seinem grenzenlosen Vertrauen der Welt gegen\u00fcber \u00e4hnelt das Baby einem gro\u00dfen Sinnesorgan. Gleichzeitig ist das Baby umfassend schutzbed\u00fcrftig und auf Hilfe angewiesen. Und wie ein diese beiden Zust\u00e4nde durchdringender Strom an W\u00e4rme empf\u00e4ngt das Baby f\u00fcrsorgliche Zuwendung durch die Mutter, die \u00fcbrigen Erwachsenen und die \u00e4lteren Kinder. Diese extreme Symbiose ist eine Erscheinung des Jungseins.<\/p>\n\n\n\n<p>Die R\u00fcckbesinnung auf die Kindheit hilft uns im Erwachsenenalter, eine Vorstellung davon zu bilden, was es hei\u00dft, jung zu sein. Voraussetzung daf\u00fcr ist lediglich die F\u00e4higkeit, das urspr\u00fcngliche Jungsein auf das Erwachsenenalter zu \u00fcbertragen. Auf dem Weg einer inneren Metamorphose verwandeln wir dabei das Vertrauen in die wahrgenommene Welt in das Vertrauen, das wir uns selbst entgegenbringen. Gemeint ist damit die Selbstwahrnehmung unter den beiden Aspekten Trauen und Treue sich selbst gegen\u00fcber. In einem weiteren Schritt der Verwandlung formen wir die Schutzbed\u00fcrftigkeit des Babys um in eine maximale Schutzhaltung uns selbst und anderen gegen\u00fcber. Und an die Stelle des w\u00e4rmenden Stroms der Zuwendung zwischen Erwachsenem und Kind setzen wir die t\u00e4tige F\u00fcrsorge unserem eigenen Ich gegen\u00fcber und dementsprechend die F\u00fcrsorge den Ich-Verk\u00f6rperungen von anderen gegen\u00fcber. Die Wirkung des Jungseins l\u00e4sst sich dadurch herstellen, dass wir die genannten Schritte der Verwandlung zu einer Einheit verbinden.<\/p>\n\n\n\n<p>Gleichzeitig sich selbst vertrauen, sich bewahren und W\u00e4rme verschenkend eine nach allen Seiten wahrnehmende Einheit zu bilden, zeigt in vollkommener Weise den Zustand an, der einem extremen Jungsein entspricht. \u00dcbungshalber sollten wir uns zeitweise in einen solchen Zustand begeben. Er entspricht dem Ideal, mit sich selbst und mit der Welt im Reinen zu sein. 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