{"id":64,"date":"2025-04-18T12:47:15","date_gmt":"2025-04-18T10:47:15","guid":{"rendered":"https:\/\/news.juvenics.de\/?p=64"},"modified":"2025-04-28T12:47:53","modified_gmt":"2025-04-28T10:47:53","slug":"das-ich-als-faktor-des-jungseins","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/news.juvenics.de\/?p=64","title":{"rendered":"Das Ich als Faktor des Jungseins"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-accent-4-background-color has-background\">\u00a0<strong>Das menschliche Ich z\u00e4hlt zu den Positiv-Kr\u00e4ften des Jungseins, sofern wir es nicht als Abstraktum behandeln.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wir sind in fast jedem Alter jenseits der ersten 33 Jahre des Lebens von den kleinen Zerfallsprozessen des Altwerdens bedroht. Man wird diese Wirkungen zun\u00e4chst nur wenig oder gar nicht bemerken, da sie sich im Verborgenen ereignen. Im Alter jenseits der 33 zeigen sich die kleinen, physischen Zerfallsvorg\u00e4nge jedoch nach und nach im \u00c4u\u00dferen des Menschen. Diesem Prozess k\u00f6nnen wir dadurch entgegenwirken, in dem wir uns dem eigenen Ich zuwenden. Au\u00dferdem k\u00f6nnen wir uns bem\u00fchen, sich schon ab circa 31 Jahren auf ein Leben in der Sph\u00e4re des eigenen Ichs vorzubereiten.<\/p>\n\n\n\n<p>In der anthropsopshischen Menschenkunde wird unterschieden zwischen dem Ich-Empfinden und dem Ich-Bewusstsein: &#8222;Das <strong>Ich-Empfinden<\/strong> bildet sich aus der Widerspiegelung des <a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Ich\">Ichs<\/a> in der <a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Empfindungsseele\">Empfindungsseele<\/a>. Es ist eine noch vergleichsweise dumpfe Form der Selbstempfindung und hat noch nicht die Klarheit des sp\u00e4teren <a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Ich-Bewusstsein\">Ich-Bewusstseins<\/a>, das erstmals in der Verstandes- und Gem\u00fctsseele aufleuchtet und erst in der <a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Bewusstseinsseele\">Bewusstseinsseele<\/a> voll ausreift.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p>Selbst wenn wir uns keinerlei Vorstellung machen, was und wof\u00fcr wir das Ich als Menschen ben\u00f6tigen, sollten wir uns klarmachen, dass es f\u00fcr unser Fortkommen an verschiedenen Stellen des Menschseins arbeitet. Es beginnt damit, dass das Ich mit gro\u00dfer Wahrscheinlichkeit an dem Zeitpunkt unserer Geburt beteiligt ist. Es ist eine Art Spiritus Rex unserer Existenz, also ein f\u00fchrender, lenkender Geist, der mit unserer Biografie und Lebensverh\u00e4ltnissen verbunden ist. Er ist integrativer Bestandteil unserer Pers\u00f6nlichkeit und der Schl\u00fcssel zu unserer Individualit\u00e4t. Niemand anderer als wir selbst haben zu diesem Ich einen Zugang.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Ich arbeitet nicht nur vor der Geburt, sondern auch nach der Geburt an unserer Entwicklung. Dabei \u00fcberwacht es aus dem Hintergrund heraus, wie wir uns als S\u00e4ugling, sp\u00e4ter als kleines Kind und im weiteren Verlauf der Kindheit und Jugend entwicklen. F\u00fcr&nbsp; Juvenistik ist wichtig, zu verstehen, dass es die Erscheinungsformen des Jungseins ma\u00dfgeblich von unserem Ich bestimmt. Unser Ich entscheidet, welchen Bedingungen wir im Leben ausgesetzt sind. Es schaltet sich ein, wenn es darum geht, das Leben in die eigene Hand zu nehmen, aktiv Verantwortung f\u00fcr sein eigenes Leben zu \u00fcbernehmen und Entscheidungen zu treffen. Es arbeitet proaktiv an der Gestaltung des eigenen Lebens, ergreift die Initiative und \u00fcbernimmt die Kontrolle \u00fcber die eigene Zukunft.<\/p>\n\n\n\n<p>In den ersten 21 Lebensjahren k\u00fcmmert sich das Ich still um die leibliche Entwicklung des Kindes. Ohne viel Aufhebens zu machen, sorgt es daf\u00fcr, dass wir mit 21 Jahren \u00fcber die funktionelle Grundausstattung von K\u00f6rper, Seele und Geist verf\u00fcgen. Danach wechselt das Ich vertiefend in die seelische \u201eBauabteilung\u201c, errichtet sich eine eigene Seele, bringt Verstand und Gem\u00fct in die Pers\u00f6nlichkeit und startet anschlie\u00dfend das Seelenorgan der Bewusstheit, die sogenannte Bewusstseinsseele. Zu diesem Zeitpunkt, etwa mit 42, wird uns das eigene Ich als seelische Entwicklungsgr\u00f6\u00dfe bewusst. Zuvor haben wir im 38. Lebensjahr einen Wendepunkte in der Frage erlebt, wer und was wir eigentlich sein wollen. Bis zum 42. Lebensjahr ist diese Frage in den meisten F\u00e4llen gekl\u00e4rt. In den darauffolgenden Jahren bis zum 63. Lebensjahr hat manch einer den Eindruck, dass sich ihm das Ich in den abstrakten Raum verabschiedet. Doch schon bis zum 49. Lebensjahr haben wir die Chance, alsternativ die Erfahrung zu machen, dass es im Geistigen f\u00fcr uns t\u00e4tig ist. Es wird zu unserem geistigen Zentrum, das unerm\u00fcdlich an dem arbeitet, was man den geistigen Leib des Menschen nennen kann.&nbsp;Dabei treten im Verh\u00e4ltnis zum geistigen Leib der physische und seelische Leib langsam in den Hintergrund. In der Juvenistik begleiten wir dich minuti\u00f6s in jedem Alter, damit du erlebst, was es mit der Arbeit des Ichs auf sich hat. Das Ich bei seinen Aufgaben seelisch und k\u00f6rperlich zu unterst\u00fctzen, ist eine willkommene Hilfe, innerlich nicht alt, sondern aufmerksam und erwartungfroh zu werden. Es ist die Chance, das Ich zu nutzen, um lange jung zu bleiben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00a0Das menschliche Ich z\u00e4hlt zu den Positiv-Kr\u00e4ften des Jungseins, sofern wir es nicht als Abstraktum behandeln. Wir sind in fast jedem Alter jenseits der ersten 33 Jahre des Lebens von den kleinen Zerfallsprozessen des Altwerdens bedroht. Man wird diese Wirkungen zun\u00e4chst nur wenig oder gar nicht bemerken, da sie sich im Verborgenen ereignen. 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