{"id":112,"date":"2025-08-03T10:33:52","date_gmt":"2025-08-03T08:33:52","guid":{"rendered":"https:\/\/news.juvenics.de\/?p=112"},"modified":"2025-08-03T17:50:23","modified_gmt":"2025-08-03T15:50:23","slug":"das-leben-nach-dem-tod","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/news.juvenics.de\/?p=112","title":{"rendered":"Das Leben nach dem Tod"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Den Verstorbenen nahe sein<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der Tod der eigenen Mutter hat eine Desillusionierung zur Folge. Die Illusion zu Lebzeiten bestand f\u00fcr die 58-j\u00e4hrige Tochter darin, nahe bei der Mutter sein zu m\u00fcssen. Immerhin war die alte Dame pflegebed\u00fcrftig und 81. F\u00fcr die 58-j\u00e4hrige Tochter ergab sich durch den Tod der Verstorbenen eine neue, distanziertere Situation. Durch ihren Tod erfuhr die Mutter einen Stellungswechsel. Sie bildete fortan nicht mehr den Lebensmittelpunkt der Tochter. Es k\u00fcmmerte sich fortan ein Engel um sie. Der Schmerz des Verlustes f\u00fcr die Zur\u00fcckbleibende kann dadurch ausgeglichen werden, dass sie sich sagt: Meine Mutter lebt nun an einem neuen, weit entfernten Ort. W\u00e4re sie noch an ihrem alten Ort auf der Erde, w\u00fcrde man sich zu ihr in gleicher Weise bekennen, wie zuvor. Dann w\u00e4re sie weiter unser Lebensmittelpunkt. So aber bietet sich die M\u00f6glichkeit, sich weiter zu ihr zu bekennen, aber an einem anderen Ort. Das bedeutet nicht, in Distanz zu der ablebenden Person zu gehen. Im Gegenteil, man bleibt ihr verbunden. Man kann sie von hier aus begleiten. Man kann ihr von hier aus nahe sein.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Zum seelischen Unterst\u00fctzer werden<\/strong><br>Nehmen wir an, die 58-j\u00e4hrigen Tochter, die mit der Mutter in den USA gelebt hat, zieht nach dem Tod der Mutter nach Portugal. Mit dem Wohnort in Portugal justiert sie die Entfernung neu, die sie zu ihrer verstorbenen Mutter einnimmt. Es hat mit ihrem Bewegungssinn zu tun, wenn sie die neue Distanz erf\u00fchlt, die ihre Mutter in der anderen Welt zu ihrem neuen Aufenthaltsort auf der Erde einnimmt. In Portugal kann sich die empfundene r\u00e4umliche Entfernung zur gestorbenen Mutter durchaus verk\u00fcrzen. Zwar r\u00fcckt die Tochter durch den Umzug nach Portugal weiter weg von der alten Wohnst\u00e4tte in den USA, aber die seelische Distanz zum Herzen der Mutter kann in Portugal geringer werden, sofern sie von hier aus zum seelischen Unterst\u00fctzer ihrer Mutter wird. Umgekehrt nimmt die Verstorbene den Wohnortwechsel zum Anlass, ihrer Tochter zu folgen. Die Mutter wird das Gef\u00fchl haben, ihrer Tochter nahe sein zu wollen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Junge Verstorbene bleiben in unserer N\u00e4he<\/strong><br>Wenn wir einen Anverwandten durch Tod verlieren, macht es einen Unterschied, ob der Verstorbene ein junger oder ein \u00e4lterer Mensch war. Ein \u00e4lterer hingestorbener Mensch entfernt sich im Bewusstsein vergleichsweise schnell von der Seele, die zur\u00fcckbleibt. Gehen j\u00fcngere Leute den Gang durch die Pforte des Todes, entfernen sie sich dagegen nicht oder nur wenig von den zur\u00fcckgebliebenen Lebenden. Rudolf Steiner sagt von den jungen Toten: \u201eSie bleiben in der N\u00e4he.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die Altersangabe l\u00e4sst uns den anderen begleiten<\/strong><br>Als die Tochter einem Nachbarn sagte, ihre Mutter sei gestorben, fragte dieser sogleich, wie alt die Verstorbene geworden ist. Die Mutter in unserem Beispiel war 81, als sie gestorben ist. Die Altersangabe ist etwas, das es einem Fremden m\u00f6glich macht, mit diesem Geschehen angemessen umzugehen. Mit dieser Information k\u00f6nnen wir als Unbeteiligte beginnen, uns an dem Ereignis zu beteiligen. M\u00f6glicherweise sind wir durch diese Information sogar in der Lage, die Verstorbene auf ihrem Weg in die geistige Welt zu begleiten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Das Zeitma\u00df der Toten<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wenngleich in der anderen Welt keine Erdenjahre gelten, bereitet es uns Genugtuung, zu h\u00f6ren, dass in der unserer Welt das Zeitma\u00df das alte bleibt: das Erdenjahr, demzufolge die Erde in 365 Tagen die Sonne einmal umkreist. Als zeitliche Begleitperson verbleibt man selbst in den Erdenjahren, die Tote dagegen gehorcht einem uns unbekannten Zeitma\u00df.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Der Geist ist das nie versiegende Leben<\/strong><br>Ein anderer Einflussfaktor ist das eigene Lebensalter. Es macht einen Unterschied, ob ich selbst 13, 33, 44 oder noch \u00e4lter bin, wenn meine Mutter die physische Welt verl\u00e4sst. Es steht nirgendwo geschrieben, dass wir mit 58 Jahren unsere Mutter verlieren m\u00fcssen, doch zuweilen geschieht genau dies. Im vorliegenden Fall begleiten wir die erw\u00e4hnte 58-j\u00e4hrige Amerikanerin, welche ihre 81-j\u00e4hrige Mutter verloren hat. Von der besagten Amerikanerin, eine Mutter von vier Kindern, ist die Aussage \u00fcberliefert: \u201eDer Verlust meiner Mutter hat mich v\u00f6llig ver\u00e4ndert.\u201c Durch ihren Tod sei ihr die Verg\u00e4nglichkeit des Lebens bewusst geworden: \u201eIch habe mehr Zeit hinter mir als vor mir.\u201c Die Tochter meinte zudem, dass sie dieses Ereignis der geistigen Welt n\u00e4herbringt. Den Tod des anderen schauen wir uns naturgem\u00e4\u00df von der physischen Welt aus an. Schaut man den Tod von dieser Seite aus an, hat er gewiss viele schmerzlichen Seiten. Wenn man den Tod aber von der anderen Seite ansieht, wenn man gestorben ist, dann ist er das befriedigendste, vollkommenste Ereignis, das man \u00fcberhaupt erleben kann. Diese Erkenntnis st\u00fctzt sich auf die Angaben Rudolf Steiners, dass physische und geistige Welt sich im Hinblick auf den Tod fundamental voneinander unterscheiden. In der physischen Welt haben wir die Empfindung, \u201eWie hinf\u00e4llig, wie verg\u00e4nglich das physische Leben des Menschen ist.\u201c Dagegen ist der Tod von der geistigen Seite abgeschaut, \u201egerade der Beweis daf\u00fcr, dass immerdar der Geist den Sieg \u00fcber alles Ungeistige davontr\u00e4gt, dass immerdar der Geist das Leben ist, das unverg\u00e4nglikche, das nie versiegende Leben.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Das andere Ich begibt sich in unsere Seele<\/strong><br>Stirbt ein j\u00fcngeres Familienmitglied, wenn wir 58 Jahre alt sind, beispielsweise ein Kind, das 30 Jahre alt geworden ist, dann kann es sein, dass wir ihm hinterher sterben wollen. Wenn der Tod des J\u00fcngeren von einem selbst erlebt werden will, ist in Erw\u00e4gung zu ziehen, dass der Verstorbene selbst aus uns spricht. Sein Ich begibt sich dazu in unsere Seele und spricht aus ihr, w\u00e4hrend wir annehmen, selbst zu sprechen. Diese M\u00f6glichkeit des Stimmen-Austauschs sollten wir zumindest in Betracht ziehen, immer dann, wenn der Wunsch vorliegt, in irgendeiner Weise die Rollen zu tauschen. Das Ich des Verstorbenen kann durchaus aus meinem Ich sprechen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Der Tod bewirkt ein neues Zeitgef\u00fchl<\/strong><br>Durch den Tod einer 81-j\u00e4hrigen Mutter ver\u00e4ndert sich das Zeitgef\u00fchl der Zur\u00fcckbleibenden. Die 58-j\u00e4hrige Tochter denkt, eines nicht mehr so fernen Tages werde sie selbst in die andere Welt gelangen. Die Tochter stellt sich die geistige Existenz vor, in die sie in nicht mehr so ferner Zeit selbst einmal eintreten wird. Durch den Tod der Mutter verk\u00fcrzt sich die Zeit gef\u00fchlsm\u00e4\u00dfig, die der Tochter noch in der physischen Welt lebt. Voraussetzung f\u00fcr eine solche gef\u00fchlsm\u00e4\u00dfige Zeitverk\u00fcrzung ist, dass der Verstorbene von dem Betreffenden innig geliebt wurde. Ihn auf der Erde zu lieben, machte einen Teil seiner Identit\u00e4t aus. Mit ihm hat man sich identifiziert. Daneben h\u00e4ngt die zeitliche Dringlichkeit, mit der man dem anderen nachtrauert, auch mit der Unsicherheit zusammen, nicht zu wissen, wo genau sich der Verstorbene jetzt befindet.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Durch den Tod entsteht ein subjektiver Zeitverlust<\/strong><br>Der Verstorbene befindet sich in der geistigen Welt. Der intensive Gedanke an die Welt dort nimmt uns gef\u00fchlsm\u00e4\u00dfig die Zeit weg, die wir in der physischen Welt noch zur Verf\u00fcgung haben. Die Zeit wird dem Gef\u00fchl nach zus\u00e4tzlich dadurch verk\u00fcrzt, dass wir den lieben Menschen zur\u00fcckhaben wollen. Daher ist es wichtig, nicht die Vorstellung aufkommen zu lassen, als wollten wir ihn zur\u00fcckhaben. In der Aussage \u201eIch habe mehr Zeit hinter mir als vor mir\u201c werden die Zeitverh\u00e4ltnisse im 58. Lebensjahr auf einfache Weise wiedergegeben. Der andere verk\u00fcrzt unsere Lebenszeit dadurch, dass er gegangen ist, w\u00e4hrend wir auf der Erde verbleiben. Man kann dieses Gef\u00fchl des Zeitverlusts ausgleichen, indem wir dem Verstorbenen unsere Liebe in seine Welt nachsenden. Rudolf Steiner empfiehlt: \u201eNicht etwa hart sollen wir werden oder gleichg\u00fcltig. Aber es soll uns m\u00f6glich sein, auf den Toten zu blicken mit dem Gedanken: \u201eMeine Liebe begleitet dich! Du bist von ihr umgeben.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wir bleiben eine Quelle der W\u00e4rme<\/strong><br>Wenn ein starker Geist in der Tochter lebt, so w\u00e4chst die Chance, dass der Tod der Mutter ihre Gef\u00fchle ver\u00e4ndert. Ihr Tochter-Herz verwandelt sich in ein schwesterliches Herz. Geistige W\u00e4rme erm\u00f6glicht es, erstarrte Denkformen in Bewegung zu bringen. Ihre Mutter mag sie einst auf die Erde gebracht haben. Nachdem aber die Mutter alt geworden der physischen Welt den R\u00fccken zugewandt hat, lebt die Tochter allein mit sich auf der Erde. Die hergebrachte Rolle, die sie als Tochter noch in sich tr\u00e4gt, wird abnehmen. Zunehmen wird das Gef\u00fchl, allein der Erde und der Natur anverwandelt zu sein, um mit der Mutter verbunden zu bleiben. Geistige Zusammenh\u00e4nge erwachsen ihr aus dem m\u00fctterlichen Gang durch die Pforte. Die Tochter erkennt in der gestorbenen Mutter den geistigen S\u00e4ugling, welcher der Begleitung auf der Erde bedarf. Der S\u00e4ugling im Geist ist der Erde zwar entwachsen, aber auf die unmittelbare F\u00fcrsorge und Pflege von dort noch angewiesen. Die einzige M\u00f6glichkeit, diesen Zusammenhang zu beenden, ist es, sich vorzustellen, dass der Verstorbene in der geistigen Welt das Leben als neue, unverg\u00e4ngliche, als niemals versiegende Tatsache erlebt. Aus der unsichtbaren W\u00e4rme wird das verbindende W\u00e4rmewesen, die W\u00e4rme l\u00e4sst das feste Band zur Mutter zu fl\u00fcssig werden, sie l\u00f6st den Fluss der Dinge in Luftiges auf und sie verwandelt die Liebe in Erkenntnis.<br>Abwesende W\u00e4rme macht uns ein unangenehmes Gef\u00fchl, die K\u00e4lte weckt in uns die Kraft der W\u00e4rme. W\u00e4rme wird zur Quelle unserer Bewegung. So war es in der Kindheit der Tochter. Sie mag sich der Zeit erinnern, als sie in Kindertagen zur Winterzeit im Schnee gebadet hat. In der von Schnee bedeckten Landschaft hat sie zusammen mit anderen Kindern sich ausgelassen bewegt. Erst am Abend kehrte sie schwitzend zur Mutter ins warme Haus zur\u00fcck. Um sie aufzuw\u00e4rmen, verbrachte sie eine Zeit mit den Geschwistern am warmen Ofen.<\/p>\n\n\n\n<p><br>Es ist eine gro\u00dfe Erleichterung f\u00fcr die Zur\u00fcckbleibenden, die Trauer an einem warmen Ort zu vollziehen. Es ist ein Trost, die Trauer in der Gemeinschaft mit anderen zu vollbringen. Wir ben\u00f6tigen als Trauernde viel W\u00e4rme, um die Trauerzeit durchzustehen, besonders, wenn wir zum Zeitpunkt des Hinscheidens unserer Mutter zwischen 56 und 63 Jahre alt sind.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Aus Einheit wird Verbundenheit<\/strong><br>Wer mit 58 Jahren seine Mutter oder seinen Vater durch Tod verliert, erf\u00e4hrt einen seelischen, mehr aber noch einen physischen Verlust. Um diesen Verlust auszugleichen, entsteht eine Sogwirkung. Der Sog kann sich derart steigern, dass wir dem Verstorbenen hinterhersterben wollen. Dieses leibliche Gef\u00fchl des Mitgenommen-Werdens kann nur verstehen, der wei\u00df, wie sehr wir mit unseren physischen Leibern miteinander auf der Erde allein dadurch verbunden waren, dass wir uns gegenseitig sahen, h\u00f6rten, rochen, bewegten und miteinander sprachen. R\u00e4umliche N\u00e4he zweier Menschen bedeutet in einer gewissen Weise, eine Einheit zu bilden, besonders dann, wenn diese N\u00e4he bereits in Kindertagen intensiv gelebt worden ist. Der Zur\u00fcckbleibende hat den Eindruck, dass er einen Teil seines K\u00f6rpers an den Verstorbenen verliert. \u201eEr oder sie nimmt etwas von mir mit\u201c, \u00e4u\u00dfert sich dieses Gef\u00fchl in der Sprache. Dieses \u201eetwas von mir\u201c kann man sich so vorstellen, dass der nur noch scheinbar vorhandene Leib des Verstorbenen in alter Gewohnheit in dem Lebensleib des Nachkommen drinsteckt und diesen mit dem Tod nun verl\u00e4sst. Dabei entsteht eine Reibung dadurch, dass der Lebensleib des einen sich aus dem physischen Leib des anderen herauszieht.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Dem Verstorbenen seine Gegenst\u00e4nde belassen<\/strong><br>Entfernt sich einer von zwei so miteinander verbundenen Menschen, indem er stirbt, dann entsteht im zur\u00fcckgebliebenen Angeh\u00f6rigen so etwas wie eine Sehnsucht, den alten Zustand der Verbundenheit wieder herzustellen. Doch das ist nicht m\u00f6glich. Daher ist es wichtig f\u00fcr die Trauer, der oder dem Verstorbenen sorgsam seine Gegenst\u00e4nde zu belassen. Man darf es sich so vorstellen: Der Verstorbene kann zwar nicht seine alten Werkzeuge in der geistigen Welt benutzen. Aber er kann sich ihrer vergewissern. Er muss sie nicht ber\u00fchren. Ich wei\u00df von einem Fall, da hat ein Sohn die Werkstatt seines verstorbenen Vaters 10 Jahre lang unver\u00e4ndert belassen. Sie blieb all die Jahre so, wie dieser am Tag des Todes sie zur\u00fcckgelassen hat. Der Sohn hat dadurch das Gef\u00fchl vermieden, selbst mitgehen und dem alten, gestorbenen Vater folgend zu m\u00fcssen. Die unber\u00fchrt gelassene Werkstatt bedeutete, dass die Gegenst\u00e4nde des Verstorbenen in der physischen Welt verbleiben.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Mit 51 Jahren durch Erinnerung trauern<\/strong><br>Bis hierher sind wir davon ausgegangen, dass der Trauernde 58 Jahre alt ist. Etwas ganz anderes ist es, wenn uns der Tod eines Elternteils schon ein paar Jahre davor ereilt, sagen wir, mit 51 Jahren. In diesem Fall wird die schmerzliche Seite des Geschehens in einer intensiven Erinnerung bestehen. Die Bilder der gemeinsamen Zeit verlassen uns nicht. Mit den Bildern beim Erinnern tritt der Trennungsschmerz in den Hintergrund. Und noch etwas anderes tritt in Erscheinung: Wir werden vor\u00fcbergehend unseren Lebensrhythmus verlieren, der Rhythmus, der aus Schlafen und Wachen besteht, aus regelm\u00e4\u00dfigen Gewohnheiten der verschiedensten Art. Durch den Tod der Mutter oder des Vaters verlieren wir mit 51 Jahren vor\u00fcbergehend unsere Tages- und Nachtrhythmen, den wir erst nach und nach wieder neu aufbauen werden k\u00f6nnen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Den Verstorbenen nahe sein Der Tod der eigenen Mutter hat eine Desillusionierung zur Folge. Die Illusion zu Lebzeiten bestand f\u00fcr die 58-j\u00e4hrige Tochter darin, nahe bei der Mutter sein zu m\u00fcssen. Immerhin war die alte Dame pflegebed\u00fcrftig und 81. F\u00fcr die 58-j\u00e4hrige Tochter ergab sich durch den Tod der Verstorbenen eine neue, distanziertere Situation. 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